Einige ayurvedischen Gewürze wirken sich beruhigend auf dein Vata Dosha aus

Von:Munirah
Team NAYU

Im Ayurveda dreht sich alles um die präventive (=vorbeugende) Gesundheit. Ayurveda geht davon aus, dass wenn alle drei Doshas in Balance sind, unsere Gesundheit ebenso in Balance ist und wir uns körperlich gestärkt und mental glücklich und zufrieden fühlen.

Wie du vielleicht bereits gelernt hast, haben die Jahreszeiten einen großen Einfluss auf die Doshas. Sie können deine Doshas ganz schön durchwirbeln und gerade jetzt im Herbst versucht uns der aufsteigende Vata Wind aus der Balance zu bringen.

Ayurveda hat wundervolle Empfehlungen für die Herbstzeit. Wir fokussieren und heute auf die Kräuter und Gewürze, die dir helfen, fit und gesund durch den Herbst zu kommen und dein Vata Dosha zu beruhigen.

Deine kleine Herbst Apotheke

Wir haben für dich recherchiert und stellen dir die 4 beliebtesten Herbstkräuter und Gewürze vor, die dir jetzt helfen dein Vata Dosha sanft auszubalancieren:

Zimt

Zimt hat einen scharfen, bitteren und süßen Geschmack. Das feine braune Pulver wird aus der Rinde des Zimtbaumes geerntet. Heimisch ist der Zimtbaum unter anderem in Sri Lanka, hier stammt der bekannte Ceylon Zimt her. Wie hilft dir Zimt im Herbst? Da der Zimt das Vata und Kapha Dosha reduziert, ist er dein treuer Begleiter für die kalten Jahreszeiten. Aus ayurvedischer Sicht wirkt Zimt erhitzend und durch die leichte Schärfe wirkt er ebenso verdauungsfördernd. Zimt vermehrt auf mentaler Ebene deine Lebensenergie, die sogenannten Ojas und das Sattva. Unser Tipp für dich: Starte mit ½ TL Zimt am Morgen, zum Beispiel in deinem Porridge, oder auf einem süßen Honigbrot als Topping. Über den Tag verteilt kannst du dir hin und wieder ein paar Prisen Zimt in deinen Kaffee oder deinen (Chai-)Tee geben.

Kreuzkümmel (Cumin)

Kreuzkümmel ist aus der ayurvedischen Küche kaum wegzudenken. Sein Geschmack ist leicht bitter und scharf. Der Kreuzkümmel, auch Cumin genannt wird in klassischen ayurvedischen Gerichten wie dem Linsendal oder Reisgerichten großzügig verwendet, denn der Kreuzkümmel macht schwer verdauliches leichter bekömmlich. Aufgrund seiner stark Vata reduzierenden Eigenschaften hilft er deinem Organismus beim Verdauen und lindert Blähungen und einen aufgeblähten Bauch.

Jetzt im Herbst kannst du den Kreuzkümmel auch zum Ofengemüse, Kartoffeln, Kürbis etc. dazugeben. Verwende am besten einen Mörser, um die Samen zu feinem Pulver zu mahlen, alternativ kaufst du direkt Kreuzkümmelpulver.

Unser Tipp: Röste die Kreuzkümmelsamen für ein paar Minuten in einer Pfanne damit sie ihre Aromen vollständig entfalten. Anschließend gibst du die ganzen Samen in eine herbstliche Suppe oder einen Eintopf dazu. Du kannst sie vorher natürlich mörsern oder mit einer Gewürzmühle zu feinem Pulver mahlen.

Aus ayurvedischer Sicht wirkt Kreuzkümmel ebenso stoffwechselanregend, krampflösend und appetitanregend.

Lavendel

Lavendel kennen die meisten als Duftkraut, es kann aber auch in der Küche zum Einsatz kommen. Lavendel ist ein absolutes Vata Heilkraut, denn durch seine stimmungserhellende und erdende Wirkung wird das Vata Dosha beruhight. Gerade jetzt im Herbst kannst du die wärmende und beruhigende Wirkung des Lavendels gut gebrauchen.

Unser Tipp: Trinke am Abend eine Tasse Lavendeltee, er wird deine Nerven beruhigen und dir helfen erholsamen Schlaf zu finden. Lavendeltee findest du in Bio-Supermärkten oder Reformhäusern.
Möchtest du Lavendel zum Kochen nutzen, so eignet sich der Lavendel besonders für süße Desserts, Backwaren oder als Topping.

Ashwaganda

Ashwaganda zählt zu den bedeutendsten Pflanzen der ayurvedischen Medizin. Es wird seit über 3000 Jahren verwendet, um Stress zu lindern, die Nerven zu beruhigen und Schlafstörungen zu verbessern.

Herbst ist die Jahreszeit der Wechsel; Wind, Regen und Kälte wechseln sich ständig ab. Im Ayurveda bedeutet das ein ständiger Wechsel von Vata und Kapha. Diese Wechsel bringen die Doshas aus der Balance und senken häufig dein Energielevel. Vielleicht fühlst du dich schlapp, nervös oder leidest an Schlafstörungen. Genau hier kann dir Ashwaganda helfen. Nicht umsonst wird sie in Indien auch die „Schlafbeere“ genannt. Aus ayurvedischer Sicht hilft Ashwaganda bei typischen „Vata Störungen“, wie Schlafstörungen, Nervosität, Schwäche und einer schwachen Verdauung.

Unser Tipp: Koche 1 TL Ashwaganda Pulver ein paar Minuten lang in 250 ml Bio Milch und gib eine Messerspitze Pfeffer hinzu. Trinke die Ashwaganda Milch am Nachmittag oder am Abend für einen erholsamen Schlaf.

All diese wunderbaren Gewürze helfen dir die „Vata Störungen“ im Herbst zu reduzieren und gesund und fit zu bleiben. Zudem helfen dir im Herbst Spaziergänge an der frischen Luft und warme Speisen und Getränke. Beobachte die Natur und lerne von ihr. In der Natur fallen jetzt langsam die Blätter und alles schaltet auf Rückzug und Winterschlaf. Wir sollten genauso einen Gang zurückschalten, wichtige Projekte mit letzter Kraft erfolgreich umsetzen und uns langsam zur Ruhe setzen und neue Kraft sammeln.

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